Studentischer Entwurf von Funkmasten aus Holz, Foto: AG Robeller/TUK

5G-Funkmasten für ein nachhaltiges Stadtbild

Mit der Digitalisierung verändert sich auch unsere unmittelbare Umgebung. Zumal mit der Verbreitung digitaler Geräte die Ansprüche an eine permanente Verfügbarkeit mobiler Internetverbindungen mit hohen Datenübertragungsgeschwindigkeiten wachsen. Was das mobile Netz angeht, sind es letzten Endes immer Funkmasten, die es dem Nutzer erlauben, eine Verbindung aufzubauen. Bei den mittlerweile flächendeckend aufgestellten Masten lässt sich allerdings beobachten: Ästhetisch betrachtet sind sie recht hässlich; und in der Landschaft und in den Städten tragen sie weniger zu deren Bereicherung als zu deren Verschandelung bei. Studierende der Architektur von der TU Kaiserslautern haben sich dieses Themas für den neuen Mobilfunkstandard 5G angenommen und Entwürfe für Masten aus Holz entwickelt, die nicht nur nachhaltig sein, sondern auch ästhetisch überzeugen sollen. Das Projekt, an dem auch das finnische Unternehmen Ecotelligent Ltd beteiligt ist, das sich auf umweltfreundliche Telekommunikationsmasten und -systeme aus Holz spezialisiert hat, wird nicht nur auf der IFA in Berlin (6. – 11.09.) zu sehen sein. Die Stadt Kaiserslautern will auch ein Pilotprojekt starten, in dessen Rahmen solche Masten in der Stadt zum Einsatz kommen.

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