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Die Ausstellung „FIX: Care and Repair“ im Designmuseum und Museum für Finnische Architektur in Helsinki thematisiert bis zum 31. Dezember die Notwendigkeit der Instandhaltung von Objekten und Gebäuden.

FIX: Care and Repair
Ausstellung Helsinki. FIX: Care and Repair
Restaurierung des Diamond Chair. „Diamond Chair“ von Harry Bertoia für Knoll, 1950. Restauriert von Henna Koskinen, 2023. Sammlung des Museums für finnische Architektur und des Designmuseums Helsinki | Foto: Anni Koponen.
Ausstellung Helsinki. FIX: Care and Repair
FIX: Care and Repair | Foto: Paavo Lehtonen

Gegenstände und Gebäude unterliegen im Gebrauch einem ständigen Verschleiß. Sie altern, verschmutzen und gehen kaputt. Sie instand zu halten und im Schadensfall zu reparieren, erfordert vielfältige Anstrengungen und Fähigkeiten. In welche Objekte und Dinge investieren wir Zeit und Geld, um sie zu erhalten?

Die Notwendigkeit, das Wegwerfen beschädigter Produkte einzuschränken, ist seit langem bekannt. Um Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden, hat die EU gerade neue Regeln zum „Recht auf Reparatur“ beschlossen. Mit der Ausstellung „FIX: Care and Repair“ widmen sich das Designmuseum und das Museum für Finnische Architektur in Helsinki bis zum 31. Dezember den Themen Reparatur, Wartung und Reinigung. Die Ausstellung bringt Architektur, Design und zeitgenössische Kunst zusammen. Die Reparatur von Objekten und Gebäuden wird ebenso beleuchtet wie die Pflege der Umwelt und die Ästhetik von Schmutz und Abnutzung. Gleichzeitig werden Museen als Orte der Pflege vorgestellt, in denen Sammlungsmanagement und Konservierung für einen gepflegten Objektbestand sorgen.

Im Frühjahr 2023 hatten die beiden Museen zu einer offenen Ausschreibung aufgerufen, in der Vorschläge für die Pflege und Konservierung in den Bereichen Architektur und Design gesucht wurden. Bis zum Einsendeschluss gingen über 130 Bewerbungen aus den Bereichen Kunst, Kunsthandwerk, Design und Architektur ein, aus denen eine Jury vier zeitgenössische Kunstwerke zur Realisierung auswählte. Diese Auftragsarbeiten dienten auch als Katalysator für die Auswahl weiterer Inhalte der Ausstellung. Zu den Teilnehmer*innen der Ausstellung gehören Alvar Aalto, Eero Aarnio und Harry Bertoia ebenso wie Bertolt Brecht, Alexander Calder und Dyson, iRobot, Iskas und Ilmari Tapiovaara sowie zahlreiche zeitgenössische finnische Künstler*innen, Designer*innen und Architekt*innen. Auch die Ausstellungsarchitektur des Designers Lauri Johansson spielt mit ihren Gipskartonplatten auf eine laufende Renovierung an.


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