Seit seiner Erfindung und spätestens mit seiner massenhaften Verbreitung avancierte das Automobil in den Industrieländern zu dem zentralen Produkt einer generellen Mobilmachung und Beschleunigung der Lebensverhältnisse. Dabei hat es mehr verändert als die Art unserer alltäglichen Fortbewegung. Unabhängigkeit, Mobilität, Modernität, Ausdruck einer urbanen Lebensart sind dafür nur einige Schlagworte. Inzwischen wird heftig über die Rolle des Automobils in einer global gewordenen Gesellschaft diskutiert. Das Auto steht massiv in der Kritik. Es muss sich verändern, nicht allein, was seine klimaschädlichen Emissionen angeht. Die Ausstellung Cars: Accelerating the Modern World im Londoner Victoria & Albert Museum möchte vom 24. November 2019 bis zum 19. April 2020 aufzeigen, welche Veränderungen und Auswirkungen die stetigen Erneuerungen der Automobilbranche auf unseren Alltag, unsere Lebensführung und die gesamte Produktwelt hatten und in Zukunft haben werden. Begleitet wird die Schau von einem Rahmenprogramm mit Talks, Vorträgen und Workshops.

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