© Stockholm Design Week

In Zeiten ohne pandemiebedingte Einschränkungen finden zu Jahresbeginn zahlreiche internationale Messen und Veranstaltungen statt. Auch wenn diese 2021 weitestgehend in den digitalen Raum verlagert werden mussten, so gibt es doch eine ganze Reihe von internationalen Angeboten. Viele dieser Talks oder Diskussionen rund um das Design setzen sich naturgemäß mit aktuellen Herausforderungen der Pandemie oder dem Klimawandel auseinander. Das Madrid Design Festival wartet bis Ende Februar mit digitalen Veranstaltungen in einer Vielzahl von Disziplinen auf, darunter Architektur, Grafik- und Interior-Design. Es gibt virtuelle Interviews, Meetings und Live-Shows, ein Preisverleihungsprogramm und das Madrid Design Portrait, das lokale kreative Talente vorstellt.

Nachdem die Organisatoren von Design and Architecture Norway (DOGA) mehrere Monate damit verbracht haben, mögliche neue Paradigmen für Norwegens führende internationale Designmesse zu erkunden, stellen sie nun ihre neue Vision für die Norwegian Presence 2021 vor. Es beginnt am 18. Februar mit drei halbtägigen Online-Veranstaltungen, die die besten norwegischen Designer und Hersteller mit führenden internationalen Design-Denkern zusammenbringen, um die Ideen, Werte und ästhetischen Trends zu erkunden, die die Designkultur in Norwegen und darüber hinaus prägen. Der übergreifende Fokus liegt auf dem Streben nach einer Kreislaufwirtschaft im Design und der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit, die der nordischen Designinfrastruktur innewohnt. Weitere Veranstaltungen folgen im März und April.

Auch bei der Stockholm Design Week 2021 vom 8. bis 14. Februar finden viele Aktivitäten online statt. Das Programm der Stockholm Design & Architecture Talks am 10. und 11. Februar will die neuesten Projekte präsentieren und analysieren, Trends prognostizieren und sich „tief in die faszinierendsten aktuellen Debatten“ hineingraben. Zu den Rednerinnen und Rednern gehören unter anderem Vo Throng Nghia, Anders Lendager, Rossana Orlandi, Charles Renfro, Pierre Yovanovitch, Fokke Moerel, Thomas Sandell, Camilla van Deurs und Carlos Moreno.

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