Deutschland nimmt im Bloomberg Innovation Index 2020 den ersten Platz ein. Es hat damit Südkorea verdrängt, das sechs Jahre in Folge die Liste angeführt hatte. Allein was die Wertschöpfung bei der Herstellung, die Hochtechnologiedichte und Patente angeht, konnte sich Deutschland drei Mal unter den ersten Fünf platzieren. Hinter Deutschland und Südkorea folgen Singapur, die Schweiz, Schweden, Israel, Finnland und Dänemark. Die USA belegen lediglich Platz 9, gefolgt von Frankreich, Österreich und Japan. China wird auf Platz 15 gelistet. Zu den Gewinnern im Ranking gehören Slowenien, das zehn Plätze nach vorne auf Rang 21 vorgerückt ist, sowie Chile, das sieben Plätze gutgemacht hat und aktuell auf Platz 51 gelistet wird. Mit fünf die meisten Plätze verloren hat Neuseeland, das nun auf Platz 29 steht. Unter den 20 börsennotierten Unternehmen mit den höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung kommt die Hälfe aus den USA, angeführt von Amazon, Alphabet und Microsoft. Deutschland folgt mit Volkswagen, Daimler, Siemens und Bayer. Der zum achten Mal erstellte Bloomberg Index untersucht, wie innovationsfähig Volkswirtschaften sind. Er basiert auf zahlreichen Kriterien und Kennzahlen, einschließlich Ausgaben für Forschung und Entwicklung, Produktionskapazitäten und Anzahl von Aktiengesellschaften im Bereich Hochtechnologie.

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