Die Hochschule für Gestaltung in Offenbach hat ein KI-Labor eingerichtet.
Foto: Jakob Dieckmann

Zum laufenden Sommersemester 2022 hat unter der Leitung von Prof. Alex Oppermann, Lehrgebiet Elektronische Medien, an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach ein KI-Labor seinen Betrieb aufgenommen. Das KI-Labor ist in der Hochschullandschaft ein Novum, hat die HfG doch als einzige Kunsthochschule von Bund und Land Fördermittel im KI-Bereich erhalten. Aufgabe des von technischen Mitarbeiter/innen betreuten KI-Labors ist es, die Zusammenarbeit zwischen Künstler/innen, Designer/innen und KI-Forschenden zu fördern. Zu diesem Zweck stellt es eine Prototypenwerkstatt, Arbeitsplätze, Equipment und Materialien für hochschulübergreifende Projekte zur Verfügung. So können interdisziplinäre Teams Gründungsideen erproben, die in ihrer Entwicklung bis zur Ausgründung betreut werden.

Als zentraler Bestandteil des KI-Labors, so heißt es von Seiten der Hochschule, solle eine Robotik-Werkstatt eingerichtet werden, „die den Studierenden die Möglichkeit gibt, kreativ und experimentell mit Technologien wie Physical Computing, Robotik, Computer Vision und Rapid Prototyping unter Verwendung von 3D-Druck- und CNC-Maschinen, sowie Roboterarmen zu arbeiten“. Mit Hilfe dieser Technologien können von einer KI generierte Formen, Prototypen und Werke dreidimensional dargestellt und – ob als Designmodelle oder skulpturale Formen – weiterverwendet werden. Überdies sollen die Studierenden durch die Integration von Techniken des maschinellen Lernens in der Lage sein, eigene Roboter und/oder autonome Systeme, Prototypen, Kunstobjekte und komplexe Installationen zu entwickeln, die Technologien wie Object- und Motion-Tracking nutzen. Indem erlernt wird, wie sich KI begreifen und wie sich mit ihrer Hilfe gestalten lässt, sollen Technologie und Gesellschaft durch Kunst und Gestaltung miteinander verbunden werden.


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