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Volta Trucks, ein neu gegründeter Hersteller von vollelektrischen Nutzfahrzeugen und ein Dienstleistungsunternehmen mit Niederlassungen in Großbritannien und Schweden, hat mit dem Volta Zero sein erstes Modell und damit das erste vollelektrische 16-Tonnen-Nutzfahrzeug speziell für die innerstädtische Paket- und Frachtverteilung vorgestellt. Der LKW, dessen Produktionsbeginn für 2022 vorgesehen ist, soll im kommenden Jahr von einigen europäischen Paketzustellungs- und Logistikunternehmen getestet werden.

Nach Rob Fowler, dem Vorstandsvorsitzenden von Volta Trucks, definiere die Firma die Art und Weise neu, wie große Nutzfahrzeuge in emissionsfreien Städten der Zukunft wahrgenommen würden. Ermöglicht werde dies „durch die drei Säulen, die sowohl Volta Trucks als Unternehmen, als auch den Volta Zero definieren – Sicherheit, Nachhaltigkeit und Elektrifizierung.“ Zum Antrieb der Hinterräder setzt das Unternehmen eine innovative e-Achse ein. Elektromotor, Getriebe und Achse würden dadurch in einer kompakten Einheit untergebracht, die leichter und effizienter als konventionelle Lösungen sei und eine größere Reichweite ermögliche.

Auf diese Weise entstehe auch Platz für die Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie, deren robustes Zellendesign, gute thermische Stabilität und lange Lebensdauer sich gut für den Einsatz in großen Nutzfahrzeugen eigne. Mit 90% weniger mechanischen Teilen als bei einem gleichwertigen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor strebt Volta Trucks die gleichen Gesamtbetriebskosten an und will damit den Umstieg auf Elektrofahrzeuge unterstützen. Da der Verbrennungsmotor wegfällt, sitzt der Fahrer niedriger und mittig in einer großzügig verglasten Kabine, was gefährliche tote Winkel reduzieren soll. Das Fahrzeug, das in Großbritannien in Lohnfertigung hergestellt werden soll, ist für eine rein elektrische Reichweite von 150 bis 200 km konzipiert.

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