Die Luftfahrt steht vor großen Herausforderungen, wo es um die Klimakrise, Fragen der Nachhaltigkeit und neue Einsatzbereiche geht. Im Rahmen der NASA/DLR Challenge werden seit einigen Jahren Studierende angesprochen, konkrete Lösungen zu erarbeiten und diese technisch und gestalterisch in Konzepte umzusetzen. Für den Wettbewerb 2018/19 lautete die Aufgabenstellung, Flugzeugkonfigurationen zu finden, die eine akzeptable Reisegeschwindigkeit aufweisen und auf sehr kurzen Start- und Landebahnen eingesetzt werden können. Gefragt sind frische Ideen für kleine, öko-effiziente Flugzeuge, die eine Anbindung entlegener Regionen der Erde an die großen Metropolen erlauben. Bei den Entwürfen sollten neue Technologien aus den verschiedensten Disziplinen ebenso berücksichtigt werden wie Konzepte, die es ermöglichen, in der Nutzung kurzfristig vom Passagier- zum Frachttransport zu wechseln. Das Gewinnerkonzept aus den deutschen Hochschulen stammt von der Universität Stuttgart, die mit ihrem HyBird Aircraft Concept, einem Schulterflügler mit jeweils einem großen Propeller an den Flügelspitzen (Wing-Tip-Propeller) sowie an den Enden des V-Leitwerks, überzeugen konnten.

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