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Durch das Bekanntwerden eines Potsdamer Geheimtreffens von Rechtsradikalen und den dort diskutierten menschenverachtenden Plänen, so heißt es auf der Website der Initiative „gemeinsamdafuer“, sei „nun wirklich allen bewusst geworden, dass wir dagegen aufstehen und Flagge bekennen müssen. Gefühlt leben wir in unserer Gestaltungsbranche in einer Blase, in der Vielfalt und Diversität mehr als selbstverständlich sind und offen gelebt werden. Das reicht nicht mehr. Wir müssen unser DAFÜR sein selbstbewusst darstellen und den menschenverachtenden Tendenzen der Rechten kraftvoll entgegentreten. Es ist unsere Pflicht, uns für die demokratischen Grundwerte einzusetzen und diese so zu verteidigen.“ Die Initiative ruft dazu auf, „die Akzeptanz und Toleranz, diese Vielfalt und Diversität durch unsere Kreativität, Kommunikation und Kompetenz in die Welt zu tragen“ und lädt Gestaltende jeglicher Couleur und Disziplin dazu ein, sich gemeinsam zu engagieren: „Es ist Zeit. Es ist höchste Zeit sich zu positionieren. Gegen Menschenverachtung. Gegen Hass. Klar und deutlich. Laut und unmissverständlich. Aber vor allem ist es nun an der Zeit sich zu demokratischen Grundwerten zu bekennen und sich für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Unparteiisch aber klar demokratisch.“ Als Gestaltende, heißt es weiter, „setzen wir unsere Stimme, unsere Kreativität und Kompetenz #gemeinsamdafuer ein, für eine offene Gesellschaft einzustehen. Für Vielfalt. Für Respekt. Für Liebe. Für Teilhabe. Für Offenheit. Für Diversität. Für Demokratie. Wir möchten mit unserer Gestaltungsbranche verantwortungsvoll und verantwortungsbewusst Sichtbarkeit zeigen und gemeinsam für eine respektvolle Gesellschaft demonstrieren.

Die von Moritz Köhler (Studio Komo) und Jörg Schmitt (Raumprobe, Materialbank) gestartete Initiative entfaltet unter dem Hashtag #gemeinsamdafuer und auf der Instagram-Seite @gemeinsamdafuer medial ebenso Aktivitäten wie im öffentlichen Raum mit Postern, Bannern und Schildern. Es ist, heißt es dazu. „unser Ziel, den öffentlichen Raum für das .Gute‘ zurück zu erobern. Wir möchten mit dieser Aktion positive Identifikationspunkte in die Welt tragen und die Werte, welche wir als wichtig erachten, in der öffentlichen Wahrnehmung wieder stärken.“ Der Zuspruch ist fachübergreifend. Zu denen, die sich bereits beteiligen gehören der BDIA und der BDA mit all ihren Landesverbänden ebenso wie zahlreiche namhafte Agenturen, Architektur- und Designbüros, der DDC und der Rat für Formgebung sowie Magazine und Plattformen wie Baunetz, interiorpark, md Magazin – und viele andere mehr.


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