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Wenn Absolventinnen und Absolventen die Hochschule verlassen, kann das der entscheidende Moment für den Beginn einer Designkarriere sein. Damit der Start gelingt, braucht es vor allem eines: Aufmerksamkeit für die eigene Arbeit. Da entsprechende Plattformen für den Karrierestart in Deutschland rar sind, haben Ineke Hans (UdK Berlin) und ihre Kollegen Mark Braun (Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken) und Herrmann Weizenegger (FH Potsdam), German Design Graduates (GDG) initiiert. Das mehrstufige Format will seit 2019 Arbeiten junger Gestalter/innen sichtbar machen und den Designerinnen und Designern bei den ersten Schritten ins Berufsleben helfen. „Wir sind eine Plattform, die Designhaltungen von Absolventen/innen zeigt, diskutiert und unterstützt“, beschreibt German Design Graduates sich selbst.

Alljährlich organisiert GDG eine nach designrelevanten Themen strukturierte Ausstellung. Aufgrund der Pandemie präsentiert das Berliner Kunstgewerbemuseum nun in einer Doppelausstellung die Jahrgänge 2020 und 2021. Erkennbar werden soll die aktuelle Haltung von Absolvent/innen deutscher Designhochschulen im Bereich Produkt- und Industriedesign. In diesem Jahr sind mehr als 80 Positionen von 15 Designhochschulen zu sehen, die von einer renommierten Fachjury ausgewählt wurden. Die Eröffnung findet am 8. Oktober um 18 Uhr in Berlin im Foyer des Kulturforums und im Kunstgewerbemuseum statt. Die Buchung von Zeitfenstern ist obligatorisch; es gelten die 3G-Regelungen.

ndion-Talk mit Jasmin Jouhar und Alexandra Sender

Am Samstag dem 9. Oktober 2021 findet um 16 Uhr der ndion-Talk „Transferleistung. Wie Ideen aus dem Möglichkeitsraum der Designhochschulen in die Praxis kommen“ statt. Die Moderatorinnen Jasmin Jouhar (Designjournalistin, Otto Bock) und Alexandra Sender (Rat für Formgebung) diskutieren mit der Marken- und Designberaterin Ashana Hohgräve sowie zwei German Design Graduates, wie junge Talente den Sprung in eine erfolgreiche Laufbahn im Design schaffen. Der Eintritt ist kostenfrei.

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