Mit E-Motorrädern jüngere Käufergruppen ansprechen, © 2001-2021 Harley-Davidson

Harley-Davidson war und ist für viele Bikerinnen und Biker Kult. Und doch leidet der amerikanische Motorradhersteller seit Jahren unter einem etwas angestaubten Image und einer älteren konservativen Stammkundschaft. Nun versucht der Traditionskonzern jüngere Zielgruppen anzusprechen und gründet dafür eine neue Submarke für Motorräder mit Elektroantrieb. LiveWire als Bezeichnung der neuen Marke geht auf das erste Elektromotorrad von Harley-Davidson zurück, das Anfang 2019 zusammen mit dem japanischen Elektronikkonzern Panasonic auf der Technik-Messe CES in Las Vegas präsentiert worden war. Das erste Modell mit dem neuen Logo wollen die Amerikaner Anfang Juli vorstellen. „Indem wir LiveWire als vollelektrische Marke einführen, ergreifen wir die Gelegenheit, den Markt für E-Fahrzeuge anzuführen und zu definieren“, erklärte Jochen Zeitz, der CEO von Harley-Davidson. LiveWire soll sich als Marke eigenständig und außerhalb von Harley-Davidson etablieren und sich erfolgreich eine eigene Identität aufbauen. Der Fokus der Neuentwicklungen soll zunächst auf urbaner Mobilität liegen. Das bestehende Händlernetzwerk soll, ergänzt durch eigene Showrooms an ausgewählten Orten, genutzt werden, um die neue Marke in eigenem Look&Feel darzustellen, aber nicht unter Flagge von Bar&Shield, dem traditionellen Logo von Harley-Davidson.

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