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Nahrung ohne Boden: Dunaliella salina with strong floral aroma
© Paul Cochrane
Cow & Seed Dome © Next Nature

Die Weltbevölkerung wächst weiter rasant. Für das Jahr 2050 werden schätzungsweise zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Nicht nur der Klimawandel mit all seinen Folgen verschärft sich weiter. Um die große Zahl an Menschen ernähren zu können, werden auch mehr Lebensmittel benötigt werden, als wir heute produzieren können. Woher werden diese Nahrungsmittel kommen? Wie werden sie hergestellt werden? Ab 24. September (pünktlich zur Dutch Design Week) präsentiert Next Nature im Evoluon in Eindhoven die Schau „Spacefarming: The Food of Tomorrow“. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, ob und wie wir unsere Nahrung in Zukunft anders anbauen können, vielleicht sogar auf anderen Planeten.

Burger aus künstlichem Fleisch, Milch von einer Roboterkuh oder Kartoffeln aus dem Weltraum? Das mag zum Teil utopisch klingen, aber Wissenschaftler*innen, Unternehmer*innen, Landwirt*innen, Künstler*innen und Designer*innen entwickeln bereits neue Lebensmittel und erkunden innovative Wege, um sie Wirklichkeit werden zu lassen. Unter dem Motto „Willkommen in der Welt des Weltraumbauern“ fragt die Ausstellung danach, welche kulinarischen Fantasien wahr werden könnten. Die Designerin Chloé Rutzerveld erkundet das Potenzial einer zellulären Landwirtschaft, um Lebensmittel aus Pflanzen- oder Tierzellen zu züchten, ohne dass es dazu Ackerland, Pestizide oder Tierhaltung braucht. Der Nährwert von Algen hat SPACE10 zusammen mit drei jungen Architekten dazu angeregt, einen vier Meter hohen Bioreaktor zu bauen, um große Mengen an Lebensmitteln auf alternative Weise produzieren können. Und anstelle einer Milchkuh führen Those Vegan Cowboys mit der Edelstahlkuh Margaret einen vollautomatischen Milchroboter zur Herstellung von Käse vor.


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