Jemand hat sich beim Biking in den Bergen verletzt. Medikamente und Blutkonserven sollen in abgelegene Gegenden geliefert werden. Der Geburtstagskuchen ist angebrannt und eilig Ersatz gefragt. Der Kaffee ist alle oder am Zaumzeug des Pferdes ist ein Riemen gerissen. In solchen und ähnlichen Fällen versprechen immer häufiger Lieferdienste per Drohne Abhilfe – nicht allein in dünnbesiedelten Gebieten. Engpässe in der Versorgung und Kontaktbeschränkungen durch die Covid-19-Pandemie haben dazu geführt, dass Lieferservices per Drohne wieder in den Fokus gerückt sind. So hat etwa das Unternehmen Zipline seit 2016 in Ruanda tausende Blut- und Plasmakonserven zu Krankenhäusern des Landes geliefert, womit Patienten des ostafrikanischen Landes so schnell und effizient wie nie zuvor mit Blut versorgt werden konnten. In Australien werden die Wing-Drohnen von Google seit einem Jahr in Canberra in einem Feldversuch getestet. Kunden könnten per App auch frisches Brot, heißen Kaffee und andere Haushaltsgüter ordern, womit sich Extrafahrten vermeiden und Firmen vor Ort bei sinkenden Umsätzen unterstützen ließen.

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