Raspberry Pi 400, © Raspberry Pi

Ob im Unterricht in der Schule oder beim Home-Schooling, die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Schüler mit ebenso leistungsfähigen wie preisgünstigen Rechnern auszustatten. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusehen, dass der Bedarf in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Mit dem Raspberry Pi 400 bietet die britische Stiftung eine neue und benutzerfreundliche Version ihres Open-Source-Computers im Scheckkartenformat an, mit der sie besonders auf den Bildungsbereich zielt. Ausgestattet mit einem Quad-Core 64-Bit-Prozessor, 4 GB RAM, drahtlosem Netzwerk, Dual-Display-Ausgang und 4K-Videowiedergabe ist der Raspberry Pi 400 ein leistungsstarker PC, der auf dem Raspberry Pi 4 basiert und platzsparend in eine übersichtliche und tragbare Tastatur eingebaut ist.

Neben englischen Tastaturen für Großbritannien und die USA ist der Rechner auch in spanischen, französischen, deutschen und italienischen Varianten erhältlich. Weitere sollen folgen. Der kostengünstige PC, der in Deutschland für rund 100 Euro angeboten wird, soll nicht nur ein perfektes Lehrmittel für Schüler und Studenten jeden Alters sein, sondern soll auch Computerwissen um Programmierung, Datenverarbeitung und Vernetzung vermitteln.

Die Raspberry Pi Foundation ist eine in Großbritannien ansässige Wohltätigkeitsorganisation, die sich dafür einsetzt, die Macht von Computern und digitaler Produktion in die Hände von Menschen auf der ganzen Welt zu legen, um sie in die Lage zu versetzen, „die Möglichkeiten des Computers und der digitalen Technologien für ihre Arbeit zu nutzen, Probleme zu lösen, die ihnen wichtig sind, und sich kreativ auszudrücken.“

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