©Kevin Rupp/Frankfurt UAS

Designlösungen, die niemanden ausgrenzen und auch Menschen mit einem Handicap ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen, werden in einer offenen Gesellschaft immer wichtiger. Bisher hieß der viersemestrig ausgerichtete Studiengang der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) „Barrierefreie Systeme“ (BaSys). Am 11. Juli stellt sich nun der neue interdisziplinäre Master-Studiengang „Inclusive Design“ von 12 bis 14 Uhr online vor. Ziel des Studiengangs ist es, Menschen mit komplexem Hilfe- und Pflegebedarf zu größerer Selbständigkeit zu verhelfen und dabei auf digitale Lösungen, barrierefreie Wohnkonzepte und assistierende Technologien zu setzen.

Im sogenannten Interdisziplinären Projekt (IPR) erarbeiten, entwickeln und erforschen die Studierenden von drei Fachrichtungen gemeinsam inklusive Lösungen, womit bei der Gestaltung lebenswerter Umgebungen räumliche, technische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden. Das IPR umfasst etwas mehr als ein Drittel des Studiums. Hinzu kommen fachspezifische Module aus den Fachrichtungen Architektur (Studienschwerpunkt „Inklusive Architektur“), Informatik und Ingenieurwissenschaften (Studienschwerpunkt „Intelligente Systeme“) sowie Soziale Arbeit und Gesundheit (Studienschwerpunkt „Digital Health und Case Management).

Bei der Online-Infoveranstaltung wird der Studiengang „Inclusive Design“ mit allen seinen Schwerpunkten vorgestellt. Exemplarisch wird ein interdisziplinäres Studierendenprojekt (IPR) präsentiert, und Alumni berichten über ihren Berufsalltag. Eine Bewerbung zum Wintersemester 2022/23 ist noch bis 15. September möglich. Interessierte können die Einwahldaten für das Zoom-Meeting hier anfordern.


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