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Führende Konsumgüter- und Lebensmittelhersteller haben sich zusammengetan, um durch gemeinsame Regeln das Recycling ihrer Verpackungen zu verbessern. Dazu verpflichten sich 36 Mitglieder des Consumer Goods Forum (CGF), das Problem der Plastikverschmutzung in einer neuen, von CEOs geführten Aktionskoalition einzudämmen. Mit der Entwicklung der ersten beiden Goldenen Design-Regeln wollen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von zusammengenommen mehr als 1 Billion Euro den Plastikverbrauch reduzieren und die Recyclingfähigkeit verbessern, indem sie problematische Materialien, Farben und Etiketten aus ihren Verpackungen entfernen. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf Änderungen des Verpackungsdesigns und die Entwicklung eines Rahmens für optimale EPR-Programme (Extended Producer Responsibility).

Die Initiative der Plastic Waste Coalition of Action des CGF baut auf der 2018 erfolgten Unterstützung der Ellen MacArthur Foundation‘s New Plastics Economy Global Commitment durch die CGF auf. Die Koalition setzt dabei vier Prioritäten: (1) Verabschiedung von Richtlinien für das Design von Kunststoffverpackungen, um die Menge des in Verpackungen verwendeten Kunststoffs zu reduzieren und ihren Wert, ihre Qualität und ihre Recyclingfähigkeit zu erhöhen. (2) Die Abstimmung eines Rahmens für EPR-Programme, um die Verbesserung und Entwicklung von Abfallmanagementsystemen weltweit zu unterstützen. (3) Die Unterstützung von Recycling-Innovationen. (4) Die Pilotierung neuer Programme in fortgeschrittenen und Übergangsmärkten zur Erhöhung der Recyclingraten. Zudem wurden die ersten beiden einer Reihe von „Goldenen Designregeln“ aufgestellt. Sie konzentrieren sich darauf, den Wert des Recyclings von PET-Flaschen zu erhöhen und problematische Elemente aus Verpackungen zu entfernen, um die Recyclingraten zu erhöhen.

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