Philppe Parreno, My Room is Another Fishbowl, 2016. Courtesy Pilar Corrias, London, © Art Basel

Kunstmesse digital. Die Art Basel führt Online Viewing Rooms ein

Seit das Coronavirus das öffentliche Leben massiv einschränkt, kulturelle Einrichtungen bis auf weiteres geschlossen bleiben, Kunstmessen wie die Art Cologne verschoben und die Art Basel Hongkong abgesagt wurde, wächst der Wunsch nach neuartigen digitalen Informationsformaten. Die Art Basel, die vom 18. bis 21. Juni 2020 stattfinden soll, wurde bislang noch nicht abgesagt. Wie immer sich die Corona-Krise entwickeln wird: die wichtigste Weltmesse des internationalen Kunstmarktes führt am 20. März im Vorgriff auf den Event Online Viewing Rooms ein. Die virtuellen Räume der öffentlich zugänglichen Online-Ausstellung zu konzipieren sei, so die Messe, für viele der 231 teilnehmenden Galerien Neuland. Jede Galerie hätte ein kuratorisches Konzept für ihren virtuellen Auftritt entwickelt, wobei der Vorteil darin bestehe, dass im virtuellen Raum Beschränkungen wie bei einem traditionellen White Cube wegfielen. Das Angebot des virtuellen Museums auf Zeit reicht von Spitzenwerken der Malerei bis zu monumentalen Außenskulpturen.

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