Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat das London Design Festival (LDF) immer wieder Designer, Designtheoretiker, Hersteller, Händler und Vermittler zusammengebracht, um aktuelle Entwicklungen und Tendenzen zu beleuchten. Die 18. Ausgabe des Festivals findet vom 12. bis 20. September zudem in einer Stadt statt, in der jeder Sechste in der Kreativbranche und damit im am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweig Londons arbeitet. Da internationale Reisen in Folge der Corona-Pandemie nach wie vor stark eingeschränkt sind, wird das Festival diesmal einen starken lokalen Fokus haben und ein Festival für Londoner sein. Zusätzlich zu Veranstaltungen und Landmark-Projekten vor Ort finden aber auch Foren statt. So wollen SAP, die Ellen MacArthur Foundation und das LDF die Gelegenheit nutzen, über Kreislaufwirtschaft als Rahmen für positive globale Entwicklungen nachzudenken. The Circular Design Project soll als Funke wirken und die Einstellungen und Praktiken von Designern verändern. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Seminaren soll aufgezeigt werden, dass eine nachhaltige Zukunft mit Design beginnt, was kreisförmiges Design bedeutet und wie Grundprinzipien, Vorteile und Wege beschrieben werden müssen, um loslegen zu können. Kurzum: Welche Schritte kann die globale Design- und Kreativgemeinschaft unternehmen, um mehr kreisförmiges Design zu schaffen? Joe Iles, Leiter des Circular Design-Programms der Ellen MacArthur Foundation, bemerkt dazu: „Durch die Anwendung eines kreisförmigen Designansatzes können Designer beeinflussen, ob ihre neue Kreation letztendlich als Abfall endet oder in einer Kreislaufwirtschaft neuen Wert schafft. Es ist eine der größten kreativen Herausforderungen unserer Zeit. Und ich freue mich darauf, Teil dieser Reise mit einem neuen Publikum von Designern auf der diesjährigen LDF zu sein.“

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