Neues Konzept an der Wilhelm Büchner Hochschule
© Wilhelm Büchner Hochschule

Designerinnen und Designer sind in der Technik ebenso zu Hause wie in Ästhetik, Kultur, Materialkunde und vielem mehr. Auch deshalb ist Design in Zeiten der Digitalisierung und globalen Vernetzung aus aktuellen Wertschöpfungsprozessen nicht mehr wegzudenken. Die Wilhelm Büchner Hochschule versteht sich als innovative, interdisziplinär ausgerichtete Hochschule für Technik. Ihre Kernbereiche sind Ingenieurwissenschaften, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Technologiemanagement sowie Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik. Als Fernhochschule bietet sie insbesondere Berufstätigen die Möglichkeit zu einem Hochschulabschluss neben dem Beruf.

Hat die Hochschule von Anfang an techniknahe Studiengänge angeboten, so wird sie nun erstmals auch verwandte designorientierte Studiengänge in ihr Programm aufnehmen. Mit einem neuen Konzept will sie das Fach Design auf wissenschaftlich-künstlerischem Niveau in das Fernstudium transferieren, wodurch auch all jene die Möglichkeit bekommen, ein Designstudium aufzunehmen, die bisher durch ihre berufliche Tätigkeit oder ihr Engagement in der Familie davon ausgeschlossen waren. Der neue Fachbereich Design soll ein Bündel attraktiver Bachelor-Studiengänge mit interessanten Vertiefungsmöglichkeiten enthalten. Angeboten würden, so Alexander Luckow, designierter Gründungsdekan des geplanten Fachbereichs, beispielsweise Studiengänge zu Kommunikationsdesign, Industriedesign, Mobilitätsdesign, aber auch Design für Inklusion.

Die Studiengänge haben eine Regelstudienzeit von 6 Semestern. Für die Zulassung zum Fernstudium braucht man eine Hochschulzugangsberechtigung, die auch durch eine Hochschulzulassungsprüfung an der Wilhelm Büchner Hochschule erbracht werden kann. Um die Eignung für gestalterisch orientierte Studiengänge zu prüfen, findet im Zulassungsverfahren zusätzlich eine „Mappensichtung“ statt.

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