Programmierbare Materialien mit Aktorik- und Sensorik-Funktionen kommen bei den Vision Safe Soft Robotics zum Einsatz, © Fraunhofer CPM

Programmierbare Materialien. Lösungen für die Zukunft

Innovative Materialien spielen bei der Entwicklung neuer Produkte eine immer größere Rolle. Beim Einsatz neuartiger Materialien im Vordergrund stehen besonders Verbesserungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Produkten und ihrer Handhabung durch den Nutzer. Aktuell erforscht werden sogenannte „programmierbare Materialien“, die Eigenschaften wie Durchlässigkeit, Härte, Dichte, Wärme- und Stromleitfähigkeit verändern können. So könnten in Zukunft beispielsweise Autositze entwickelt werden, die Fahrer und Passagiere beim Beschleunigen fest umfassen, ihnen bei langsamerer Fahrt hingegen größere Bewegungsfreiheit lassen. Derartige Materialien können – etwa bei der Kühlung oder Isolierung von Batteriezellen – auf unterschiedliche Anforderungen reagieren und dabei helfen, Ressourcen zu sparen. In der Fraunhofer-Gesellschaft hat sich 2018 aus verschiedenen Fraunhofer-Instituten ein Cluster of Excellence gebildet, innerhalb dessen Chemiker, Mathematiker, Physiker, Prozesstechniker und Produktentwickler gemeinsam an einem Paradigmenwechsel in der Anwendung von Materialien arbeiten. Einen ersten, leicht verständlichen Einblick in das Thema gibt der Beitrag „Scharf zum Fleisch, sanft zur Butter“ in der Ausgabe 3,19 des Fraunhofer-Magazins „weiter.vorn“. Das Magazin und der Text auf den Seiten 38 und 39 stehen kostenlos als e-Paper oder PDF zur Verfügung.

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