Kommunikation ist mit Sicherheit einer der am meisten verwendeten Begriffe unserer Tage. Den Alltag zu meistern, ohne permanent zu kommunizieren, scheint heutzutage fast unmöglich. Schon in den 1960er-Jahren hatte Paul Watzlawik festgestellt: „Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.“ Inzwischen haben neue Technologien und daraus entstandene Geräte die Kommunikation – sowohl die zwischen Menschen als auch zwischen Mensch und Maschine – von Grund auf verändert und die Bedeutung von Kommunikation und den Umgang mit ihr neu definiert. Die Ausstellung speechless: different by design im Dallas Museum of Art konzentriert sich bis zum 8. März 2020 darauf, wie gestalterische Prozesse und Lösungen das Kommunizieren verändern und neue Bereiche jenseits des Verbalen erschlossen werden. Die Schau fragt aber auch nach den Ursprüngen der menschlichen Kommunikation und deren Gestaltung. Vor wenigen Wochen hatten wir bereits auf die im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main laufende Ausstellung „Gesten“ hingewiesen, die sich ebenfalls dem Thema nonverbaler Kommunikation widmet.

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