die „Schönsten Deutschen Bücher 2021“ der Stiftung Buchkunst
© Stiftung Buchkunst / Uwe Dettmar, Frankfurt am Main

Zwei Expertenjurys haben im Wettbewerb „Die schönsten Deutschen Bücher“ für 2021 die 25 überzeugendsten Exemplare ausgewählt. 14 Jurorinnen und Juroren haben dazu sieben Tage lang über mehr als 633 Einsendungen diskutiert. „Auch 2021, erklärte Katharina Hesse, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, „zeigen nun 25 schönste Deutsche Bücher die gesamte Bandbreite guter Gestaltung und deren Beitrag zur Vermittlung spannender Inhalte“. Zu den Ausgewählten gehören u. a. Deborah Levys „The Cost of Living“, gestaltet von Erik Spiekermann, Shinroku Shimokawas „Man kann keine Steine essen – Kochbuch eines japanischen Bildhauers“ in der Gestaltung von Clara Neumann und Christina Schmid, der von Pauline Altmann gestaltete Band „Erdöl – Ein Atlas der Petromoderne“ von Alexander Klose und Benjamin Steininger, sowie das von Julia Dürr verfasste und gestaltete Buch „Wo kommt unser Essen her?“. Aus den 25 nominierten Büchern wird am 3. September der Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten „Preises der Stiftung Buchkunst“gekürt, über dessen Vergabe eine dritte Jury entscheidet.

Auch die Gewinnerinnen und Gewinner des „Förderpreises für junge Buchgestaltung“, der besonders innovative und zukunftsweisende Projekte auszeichnet, die das Medium Buch konzeptionell weiterentwickeln, stehen fest. Um die drei mit je 2.000 Euro dotierten Preise konkurrierten 170 Einsendungen. Prämiert wurden die in Eigenverlagen erschienenen Publikationen „Zwischen Euphrat und Tigris, Archiv einer dekonstruierten Destruktion“ von Virginie Calvet und Felix Hunger, „Culture Switch: Russland und China treffen Deutschland“ von Alissa Verj und Suki Su, und „Eine Sammlung zu Margaret Atwoods The Handmaid‘s Tale“, gestaltet von Kristina Hilse.

Die feierliche Verleihung des „Preises der Stiftung Buchkunst 2021“ und der Prämierungen „Die Schönsten Deutschen Bücher 2021“ findet gemeinsam mit der Verleihung der drei Förderpreise für junge Buchgestaltung im September im Rahmen eines Festakts in Frankfurt am Main statt. Eine Ausstellung auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse stellt sämtliche Preisträgerinnen und Preisträger sowie alle Bücher von der Short- und Longlist vor, die der Jury vorgelegen haben.

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