Patentrechtsstreit zwischen Nike und Adidas um Strickschuhe geht in die nächste Runde.
© 2022 Nike Inc.

Über die Frage, wer Sportschuhe aus Strick erfunden hat, wird nach wie vor erbittert gestritten. Wie die US-Bundesbehörde International Trade Commission (ITC) mitgeteilt hat, prüft sie auf Antrag von Nike, ob Adidas seine „Primeknit“-Schuhmodelle weiterhin in den USA verkaufen darf. Nike wirft dem Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach seit Jahren vor, mit den beliebten Sportschuhen eines seiner Patente verletzt zu haben. Auf der Basis dieser Überzeugung fordert Nike in der im Dezember bei der ITC eingereichten Beschwerde daher, den Import der Strickschuhe zu verbieten.

Der Streit um die Strickschuhe dauert bereits fast 10 Jahre. 2012 hatten die beiden Unternehmen mit wenigen Monaten Abstand Recycling-Sneaker auf den Markt gebracht – Nike mit dem Modell „Flyknit“, Adidas mit „Primeknit“. Nicht nur die Namen klingen ähnlich, auch das Herstellungsverfahren, bei dem „High Performance“-Schmelzgarne zu einem Geflecht gestrickt werden, soll Ähnlichkeiten aufweisen. Laut Nike habe Adidas bei 49 Schuhmodellen insgesamt sechs Patente des US-Konkurrenten verletzt. Adidas hingegen beteuert, die „Primeknit“-Schuhe seien aus eigener Forschung und Entwicklung hervorgegangen.

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