© The Ocean Cleanup

Die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Werden Kunststoffe wiederverwertet und entsteht aus Plastikabfall ein Produkt von Wert, kann das globale Problem in verantwortungsbewusst gelöst werden. Die niederländische Non-Profit-Organisation The Ocean Cleanup entwickelt innovative Technologien, um die Weltmeere von Plastikabfällen zu befreien. Nun hat sie sich mit dem Designer Yves Béhar und seinem Team bei fuseproject zusammengetan, um eine Sonnenbrillen-Kollektion in limitierter Auflage herauszubringen.

Die Ocean Cleanup-Sonnenbrillen werden erstmals aus Plastikabfällen hergestellt, die aus dem Great Pacific Garbage Patch (GPGP), einer riesigen Ansammlung von Meeresabfällen im Nordpazifik, gewonnen wurden. Durch einen Beitrag in Höhe von 199 Euro/US-Dollar, der direkt in den Betrieb des gemeinnützigen Vereins fließt, kann man bei der Finanzierung der Meeressäuberung mithelfen: 100% der Erlöse aus dem Verkauf sollen zur Finanzierung der Aufräumarbeiten im nächsten Jahr beitragen.

Aussehen und Haptik der von Safilo, einem der führenden Unternehmen der Brillenindustrie, hergestellten Brille, sollen nicht nur an den Ozean erinnern, sondern auch vermitteln, wo die Brille herkommt und was sie schützt. Das verwendete Plastik kann bis zum Great Pacific Garbage Patch zurückverfolgt werden, das Etui besteht aus dem HDPE-Schwimmer des ersten Ozean-Säuberungssystems, und der Tragebeutel ist aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Sämtliche Komponenten, von den Metallscharnieren bis zu den polarisierten Gläsern, sind so konstruiert, dass sie leicht zerlegt und bei Bedarf recycelt werden können.

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