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Unter dem Motto „#WirSindEinBerlin“ wirbt das Land Berlin für ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Die Kampagne ist der erste Schritt der neuen partizipativen Markenstrategie, die die Bewohnerinnen und Bewohner der Hauptstadt in den Mittelpunkt rückt und die Stadtmarke in einem neuen Design präsentiert.

„Berlin ist die Stadt der Freiheit, Toleranz und Vielfalt. Im neuen Markenauftritt des Landes Berlin geht es darum, neben der gelebten individuellen Vielfalt auch das zu betonen, was uns Menschen in Berlin miteinander verbindet“, sagt der Regierende Bürgermeister Michael Müller. Grundlage der Neuausrichtung ist ein in den letzten zweieinhalb Jahren entwickeltes Leitbild. „Die Berliner wollen mehr Solidarität und mehr Gemeinschaft“, sagte Susanne Kuhlmann, die den Leitbild-Prozess als Teamleiterin für Öffentlichkeitsarbeit in der Senatskanzlei koordiniert hat, gegenüber dem rbb. „Sie wollen nicht ständig mit Scheitern und ,Failed City‘ und anderen Hypothesen überrannt werden, sondern sie wollen auch etwas Positives. Und dafür haben wir eine partizipative Markenstrategie gesucht, die die Liebe und den Stolz auf diese Stadt ausdrückt.“

Während der 2008 eingeführte Claim „beBerlin“ den Akzent auf die Freiheit des Einzelnen legte, soll nun also ein neues Miteinander im Zentrum stehen. Die von der Agentur Jung von Matt Spree entwickelte Image-Kampagne spricht die Menschen in der Stadt deshalb in alltäglichen Situationen mit einem Augenzwinkern an. Das neue Logo wurde auf Basis des Wappentiers, des Berliner Bären, von Jung von Matt Brand Identity weiterentwickelt. Passend dazu werden der neue Bär und weitere Markenelemente wie eine eigens entwickelte Schrift, für alle frei zugänglich und nutzbar sein. Bis Berlin vollständig im neuen Design kommunizieren kann, wird es noch etwas dauern: Die Auftritte der Senatsverwaltungen und der Bezirke werden nach Verabschiedung der Gestaltungsrichtlinien durch den Senat voraussichtlich ab Ende dieses Jahres sukzessive umgestellt.

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