Foto: Jan Schulz © Futurium, Education Innovation Lab

„Die Zukunft, die wir wollen“, wird der Künstler Joseph Beuys zitiert, „muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“ Um die Erfindung einer bewusst gestalteten Zukunft voranzutreiben, hat das Futurium in Berlin gemeinsam mit den Jungen Tüftlern und dem Education Innovation Lab zeitgemäße Workshop-Angebote für Schulklassen entwickelt, die jetzt auch in digitaler Form genutzt werden können. Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 13 können dabei selbst aktiv werden. Die Workshops widmen sich Themen wie „Werkzeuge der Zukunft: Technologien für eine nachhaltige Welt“ (Grundschulkinder der Klassen 4 bis 6), „Zukunftsmusik: Motion Tracking mit Sounddesign“ und „SenseBox: Stadt der Zukunft“ (beides für die Klassen 7 bis 13) und fordern die Teilnehmenden heraus, eigene Lösungsansätze zu entwickeln. Ziel ist es, Jugendliche für die Herausforderungen von morgen zu wappnen.

Die Bildungsangebote basieren auf dem 4K-Modell des Lernens: Kollaboration, Kommunikation, kritisches Denken und Kreativität. Erfinden Teilnehmende zum Beispiel ihr Werkzeug der Zukunft, arbeiten sie gemeinsam (Kollaboration), beraten sich (Kommunikation), basteln Prototypen (Kreativität) und überlegen, welche Auswirkungen ihr Objekt auf die zukünftige Gesellschaft haben könnte (kritisches Denken). Die Online-Workshops können individuell für eine Klasse gebucht und live durchgeführt werden. Sie finden (außer in den Berliner Ferien) montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 13 Uhr statt. Pro Person kostet die Teilnahme 5 Euro; mindestens zehn und maximal 20 können teilnehmen. Für Lehrerinnen und Lehrer ist das Angebot kostenfrei.

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