News – Archiv

21. Oktober 2019

Forschung im Design. Zwei Konferenzen

Forschung im Design betrifft die Gestaltung sämtlicher Aspekte des alltäglichen Lebens. Sie findet an Forschungsinstituten, in Unternehmen, an Hochschulen und in Museen statt. Die Ansätze und Methoden, wie und zu welchem Zweck wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische und mediale Prozesse der Gegenwart erforscht werden, unterscheiden sich dabei erheblich. Zwei Konferenzen bieten in den nächsten Wochen Gelegenheit, sich einen Einblick in aktuelle Forschungen zu verschaffen. Bei den Neuen Experimentellen Recherchen im Design/NERD tragen am 1. und 2. November an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel zehn kritische Design-Forscher – unter anderem aus Japan, Hongkong, Melbourne, New York, Kanada und London – ihre Thesen und Analysen vor, um sie anschließend mit dem Publikum zu diskutieren. Und am 8. November findet an der ECAL École cantonale d’art de Lausanne das Symposium Technology and Research in Art and Design statt, das die Verbindungen zwischen Technologie und Forschung in Kunst und Design auslotet. Auch in Lausanne stellen Referenten aus internationalen Institutionen ihre Forschungen zur Diskussion.


21. Oktober 2019
Manifestations, Nick Ervink – Nesurak © Dutch Design Week

Dutch Design Week 2019

Design Festivals gibt es inzwischen viele. Die Terminkalender sind prall gefüllt. Doch wenn es um Design aus den Niederlanden geht, wird die Dutch Design Week in Eindhoven fast schon zum Pflichttermin. Die Ausgabe 2019 wartet mit beeindruckenden Zahlen auf: Neun Tage, 2.600 Designer, 120 Locations, 450 Events und mehr als 350.000 Besucher. Inhaltlich haben sich die Organisatoren auf drei Thesen festgelegt, die in diesem Jahr im Fokus stehen sollen: (1) The future requires international thinking and acting; (2) The future requires connection; (3) The future requires responsability. Damit sich die Besucher in der Vielzahl der Angebote zurechtfinden, werden Routen zu Themen wie Digital, Art & Collectables, Bio Design, Craft & New Material, Future Living, Talent, Social Design und Architecture & Public Space angeboten, die mit „Hop-on-Hop-off“-Bussen bequem zu bewältigen sind. Die Dutch Design Week läuft noch bis zum 27. Oktober.


14. Oktober 2019
Visual der Konferenz, © HfG Offenbach

re/set mobility design. Internationale Konferenz in Offenbach

Im Zuge der vielfältigen Klimadiskussionen, der Fridays-for-Future-Proteste und der vergangenen Internationalen Automobilausstellung IAA ist eine fundierte Diskussion über die Mobilität der Zukunft und darüber, was das Design dazu beitragen kann, mehr als wünschenswert. Am 7. und 8. November 2019 findet an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main die internationale Designkonferenz re/set mobility design. shaping future mobility statt. Dann werden internationale Referenten aus den Bereichen Mobilität, Infrastruktur und Architektur Vorträge halten und für Diskussionen zur Verfügung stehen. Die HfG Offenbach ist derzeit im Forschungsverbund „Infrastruktur – Design – Gesellschaft. Designforschung in Mobilitätssystemen für die Entwicklung mulitmodaler, umweltfreundlicher Mobilität im Ballungsraum Rhein-Main“ involviert und wird in den nächsten Jahren ein Zentrum für Mobilitätsdesign aufbauen. Anmeldeschluss für die Konferenz ist der 24. Oktober 2019.


7. Oktober 2019
„One Plastic, one Product“ © K-online

K 2019. Die Messe für Kunststoffe in Düsseldorf

Alle drei Jahre findet in Düsseldorf die „K“ statt, die weltgrößte Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie. Vom 16. bis zum 20. Oktober ist es mit der K 2019 wieder soweit. Die ersten Presseankündigungen lassen darauf schließen, dass die weltweit geführten Diskussionen über zu viel Plastikmüll in den Meeren die Aussteller vor große Herausforderungen stellen, ihre Produkte – und vor allem die Neuheiten – so darzustellen, dass Anwender und Verbraucher mit dem Werkstoff auch in Zukunft nachhaltig und moralisch unbedenklich umgehen können. Für Designer sind Kunststoffe nach wie vor von zentraler Bedeutung. Da sie sich mit unterschiedlichen Verfahren verarbeiten lassen, bieten sie ein großes Spektrum von Gestaltungsmöglichkeiten. Seit einigen Ausgaben richtet die K ihren Blick auch auf Designer als Kunden. So bietet die Messe in diesem Jahr erstmals eine auf das Industriedesign fokussierte Microsite Materials and Design an, die von Chris Lefteri mit Beiträgen und Interviews betreut wird. Lefteri gehört zu den ersten Autoren und Referenten, die das Thema „Material und Design“ in der Designbranche verankert haben. Auf der K 2019 wird er für interessierte Besucher kuratierte Führungen anbieten.


7. Oktober 2019
Konsumenten weltweit schätzen Produkte aus Deutschland © YouGov

Made in Germany weltweit in der Gunst der Konsumenten vorn

Wie eine aktuelle Studie der internationalen Data and Analytics Group YouGov und der britischen Cambridge University nachweisen konnte, sorgt das Label „Made in Germany“ nach wie vor für einen positiven Eindruck von Produkten. Im Rahmen des internationalen YouGov-Cambridge Globalism Projects wurden Menschen aus 23 Ländern online repräsentativ dazu befragt, wie sie Produkte wahrnehmen, wenn diese in einem bestimmten Land hergestellt werden. Berücksichtigt wurden insgesamt 12 Produktionsländer. Im Gesamtvergleich stehen Produkte aus Deutschland in der Gunst der Konsumenten weltweit auf Platz eins. Durchschnittlich hat die Hälfte aller Befragten einen positiven, nur 6 Prozent einen negativen Eindruck von Produkten aus Deutschland. Daraus ergibt sich ein Gesamteindruck von +45 Punkten für Produkte „Made in Germany“. Auf Platz zwei des Rankings stehen Waren aus Italien mit einem Nettowert von +38 Punkten. Es folgen Großbritannien und Frankreich mit jeweils +34 Punkten. Japanische Waren rangieren auf Platz 5 (+33), gefolgt von Kanada (+33), den USA (+29) und den Niederlanden (+27). Schlusslicht in der Konsumentengunst ist China (-29). Zwar bewerten 15 Prozent der Befragten Produkte „Made in China“ positiv; 44 Prozent haben aber eine negative Meinung zu Produkten, die in China produziert wurden.


7. Oktober 2019
Stefan Diez © German Design Graduates

German Design Graduates. Ausstellung und Talkprogramm in Berlin

Über die Initiative German Design Graduates haben wir bereits ein Interview mit einem der Initiatoren, Prof. Mark Braun, veröffentlicht. Am 10. Oktober 2019 ist es nun soweit: Die Ausstellung zu den German Design Graduates 2019 mit den besten Abschlussarbeiten von 12 deutschen Kunsthochschulen wird im Kunstgewerbemuseum in Berlin eröffnet und ist dort bis zum 10. November zu sehen. Das Eröffnungswochenende bietet zudem ein Design Talk Programm, das zu aktuellen Themen der Zeit und relevanten Fragestellungen für Nachwuchsdesigner Stellung beziehen wird. Als Gesprächspartner sind unter anderem Stefan Diez, Alice Rawsthorn, Sascha Peters, Angelika Nollert und Jesko Fezer angekündigt.


30. September 2019
Alberto Alessi © Media Frontier

Oakley Capital erwirbt Anteile an Alessi

In den 1980er- und 1990er-Jahren galten der Name Alessi, die Produkte des Unternehmens sowie seine Design- und Geschäftsphilosophie als prägend für eine Ära, in der Design als Erfolgsfaktor gepredigt wurde und daraus starke Marken entstanden. 1987 hatte, um nur ein Beispiel zu nennen, Philippe Starck für Alessi die Zitronenpresse „Juicy Salif“ entworfen. Bereits vor zwei Jahren hatte die Familie Alessi damit begonnen, nach Finanzpartnern Ausschau zu halten, um dem Unternehmen den Weg in die Zukunft zu ebnen. Anfang dieses Jahres berichtete die Wirtschaftspresse über finanzielle Probleme des seit mehr als 100 Jahren bestehenden italienischen Familienunternehmens, das unter Alberto Alessi mit exquisiten Haushaltswaren und unternehmerischem Mut international bekannt geworden war. Nun hat die britische Private-Equity-Gesellschaft Oakley Capital Anteile an Alessi erworben und will das Unternehmen im globalisierten Markt wieder auf Kurs bringen. „Sehr bald wird eine neue Phase der Entwicklung von Alessi beginnen“, wird Alberto Alessi dazu zitiert.


30. September 2019
„The Redemption of Vanity“ von Dietmut Strebe © MIT

Noch schwärzer als Schwarz

Vor kurzem haben wir über das schwärzeste schwarze Pigment „Vantablack“ berichtet, das seine erste Anwendung in der Automobilindustrie auf dem BMW X6 Coupé gefunden hatte. Nun hat das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Sachen Schwarz nachgelegt: Aus sogenannten „Carbon Nanotubes“, Nanoröhrchen aus Kohlenstoff, ist es Ingenieuren gelungen, ein Schwarz zu generieren, das zehn Mal dunkler ist als alles, was es bislang gegeben hat. Was Künstler, Designer, Architekten oder andere Anwender damit anstellen, wird die Zukunft zeigen. Ein erstes Projekt „The Redemption of Vanity“ von Dietmut Strebe, der aktuellen Artists in Residence-Künstlerin am MIT Center for Art, Science & Technology, wurde bereits realisiert: Ein mit dem neuen Schwarz überzogener Diamant, der vor einem dunklen Hintergrund für das menschliche Auge einfach verschwindet.


30. September 2019
Visual der Konferenz

Intelligenz der Zukunft. Konferenz in Stuttgart

Dass die Digitalisierung die Profession des Designers verändert, gehört seit der Einführung der ersten digitalen Anwendungen und Werkzeuge zur Diskussion über die Grundlagen des Berufsbilds. Mit jeder neuen digitalen „Erfindung“ beginnt die Debatte von neuem, stets verbunden mit Fragen nach Moral und Ethik. Als eine der größten Herausforderungen wird derzeit der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) empfunden. Wird KI in absehbarer Zeit der menschlichen ebenbürtig sein? Wie viele Jobs werden Roboter übernehmen? Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Der Verband Deutscher Industriedesigner (VDID) lädt gemeinsam mit dem Design Center Baden-Württemberg am 8. November 2019 zur Fachkonferenz Intelligenz der Zukunft – Wie smart ist künstlich? nach Stuttgart ein, um über Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten von Designern mit Blick auf eine Ethik der Maschinengestaltung und die Zukunft des Mensch-Maschine-Netzwerks zu diskutieren. Als Key-Note-Speaker konnten der Soziologe Armin Nassehi und die Philosophin Catrin Misselhorn, die an der Schnittstelle von Informatik, Philosophie und Robotik forscht, gewonnen werden.


30. September 2019
Die Kostümdesignerin Ruth Carter, Still aus „Abstrakt: Design als Kunst“ © Netflix

Netflix Design Documentary geht in die zweite Runde

Filmische Dokumentationen zu Fragen der Gestaltung sind derzeit durchaus ein beliebtes und gern angenommenes Medium, um die Vielfalt von Designthemen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. 2017 konnte Netflix mit einer eigenen Serie damit bereits große Erfolge erzielen. Jetzt folgt die zweite Staffel Abstrakt: Design als Kunst, die bereits für einen Emmy nominiert ist. Mit Olafur Eliasson (Künstler und Architekt), Neri Oxman (Bio-Architektin), Ruth Carter (Kostümbildnerin), Cas Holman (Spielzeugdesigner), Ian Spalter (digitaler Produktdesigner) und Jonathan Hoefler (Typograf) sprechen sechs weltweit einflussreiche Gestalter über die Möglichkeiten des Designs, seine Macht und seine Bedeutung für unsere Zukunft.


23. September 2019
Ein Projekt der Passionswege: Zinnfiguren Offizier Kovar und Erli Grünzweil, © Erli Grünzweil, Vienna Design Week

Vienna Design Week

Auch in diesem Herbst verhandelt Österreichs größtes Designfestival aktuelle, für die Gestaltung zentrale Themen – und so wird Wien mit der 13. Ausgabe der Vienna Design Week von 27. September bis zum 6. Oktober 2019 abermals zur „City Full of Design“. Das Festival begreift Design als elementaren Bestandteil unseres Alltags und als vielfältiges, tiefgreifend wirkendes Werkzeug der Gesellschaft. Über die gesamte Stadt verteilte Ausstellungen, Produktpräsentationen, Workshops, partizipative Projekte, Talks und Touren sollen den Besuchern überraschende Einblicke in aktuelle Ansätze aus Architektur, Grafik-, Produkt-, Möbel-, Industrie- und Social Design ermöglichen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verbindung von Design und Wirtschaft, der Förderung experimenteller Ansätze und dem Zusammenführen verschiedener Disziplinen. Gastland ist in diesem Jahr Finnland. Im Rahmen der kuratierten „Passionswege“ werden wieder Projekte vorgestellt, die von Designern gemeinsam mit Wiener Handwerksunternehmen realisiert werden. Als Fokusbezirk wurde heuer der dichtbebaute neunte Wiener Gemeindebezirk Alsergrund ausgewählt, der von einer atmosphärischen Vielfalt geprägt ist und historisch bedeutende Orte ebenso aufweist wie neue Stadtentwicklungsgebiete. Auch in diesem Jahr ist es der Anspruch der Vienna Design Week, neue Räume zu erschließen, öffentlichen Raum in Beschlag zu nehmen, Türen zu öffnen und Traditionsunternehmen neu zu entdecken.


9. September 2019
Auf der IAA werden nicht nur neue Fahrzeuge vorgestellt, es wird auch über Elektromobilität und vernetzte Verkehrskonzepte diskutiert. © IAA

Internationale Automobil Ausstellung IAA in Frankfurt am Main

Vom 12. bis zum 22. September 2019 ist es wieder soweit: auf dem Messegelände in Frankfurt am Main findet die Internationale Automobilausstellung IAA statt. In den vergangenen Jahrzehnten war die IAA vor allem eine Leistungsschau der internationalen Autoindustrie, bei der die neuesten Automodelle vorgestellt wurden. Heute muss sich die Messe den vielfältigen Herausforderungen der aktuellen Mobilitätsdiskussion stellen, weshalb sie ihr Programm während der Messetage deutlich erweitert hat. Mit zahlreichen Konferenzen und Sonderausstellungen zu aktuellen Mobilitätsfragen, alternativen Antrieben und Materialien, zur Elektromobilität, zum Auto als digitaler Plattform, zu Städten der Zukunft und neuen Autoreifen bis hin zum Verhältnis von Autofahrern und Radfahrern soll dem Bedürfnis der Kunden nach einer komplexen Betrachtung sämtlicher Fragen und Aspekte der Mobilität Rechnung getragen werden. Unter dem Motto „Driving tomorrow“ will die IAA ihr Profil erweitern und sich von einer reinen Autoshow zur internationalen Plattform für die Mobilitätswende weiterentwickeln.


9. September 2019
Platz nehmen mit Paul Cocksedge: Rendering zu „Please Be Seated“, © Paul Cocksedge

London Design Festival 2019

Es ist inzwischen eines der größten und bekanntesten Design-Festivals weltweit: mit unzähligen Veranstaltungen präsentiert sich London vom 14. bis zum 22. September abermals als internationale Metropole des Designs. Zentrale Anlaufstellen des London Design Festivals sind unter anderem die sogenannten „Landmark Projects“, bei denen seit 2007 international renommierte Gestalter beliebte Orte der Stadt bespielen. In diesem Jahr wird der britische Designer Sam Jacob im Victoria & Albert Museum seine Installation „Sea Things“ zeigen; und Paul Cocksedge wird mit „Please Be Seated“ den Finsbury Avenue Square für die Besucher neu erlebbar machen. Experimentelle Ausstellungen und Installationen widmen sich überdies Themen wie Klimawandel, Innovation, Wachstum und Nachhaltigkeit. Beim Global Design Forum, der jährlichen Konferenz des Festivals, stellen internationale Redner aus der Designszene wie Kengo Kuma, Vivienne Westwood und Fabio Novembre ihre Ideen zur Zukunft des Designs vor. Zudem wird in zahlreichen Workshops über Materialien, Fragen der Produktion und des Grafik- und Biodesigns sowie neue Geschäftsmodelle diskutiert.


9. September 2019
Visual zur Ausstellung, © Architekturgalerie Berlin

HG Merz. Ausstellung in Berlin

Bei der Gestaltung von Ausstellungen oder der Sanierung denkmalgeschützter Bauten stehen sein Name, sein Büro und seine Arbeiten immer für eine individuelle und dem Ort angemessene Gestaltung: HG Merz. Ob das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart oder das UNESCO Welterbe Kloster Lorsch, das internationale Team und das Netzwerk um den Architekten HG Merz durchdringt die Aufgabe und entwickelt aus dem Gegebenen heraus eine spezifische Lösung. Als verbindendes Motiv erweist sich dabei oft die Bricolage. Zudem hat HG Merz mit dem ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR, der Alten Nationalgalerie, Ludwig Leos Umlauftank 2, der Staatsbibliothek und der Staatsoper einige der wichtigsten Gebäude Berlins saniert. Mit der Ausstellung HG Merz Wildes Denken gewährt die Architekturgalerie Berlin bis zum 19. Oktober 2019 spannende Einblicke in das Denken, die Methode und die Arbeiten von HG Merz.


2. September 2019
Der Schulterflügler HyBird von Studierenden der Universität Stuttgart, © DLR / Universität Stuttgart, Institute of Aircraft Design

Flugzeuge der Zukunft. Konzepte der NASA/DLR

Die Luftfahrt steht vor großen Herausforderungen, wo es um die Klimakrise, Fragen der Nachhaltigkeit und neue Einsatzbereiche geht. Im Rahmen der NASA/DLR Challenge werden seit einigen Jahren Studierende angesprochen, konkrete Lösungen zu erarbeiten und diese technisch und gestalterisch in Konzepte umzusetzen. Für den Wettbewerb 2018/19 lautete die Aufgabenstellung, Flugzeugkonfigurationen zu finden, die eine akzeptable Reisegeschwindigkeit aufweisen und auf sehr kurzen Start- und Landebahnen eingesetzt werden können. Gefragt sind frische Ideen für kleine, öko-effiziente Flugzeuge, die eine Anbindung entlegener Regionen der Erde an die großen Metropolen erlauben. Bei den Entwürfen sollten neue Technologien aus den verschiedensten Disziplinen ebenso berücksichtigt werden wie Konzepte, die es ermöglichen, in der Nutzung kurzfristig vom Passagier- zum Frachttransport zu wechseln. Das Gewinnerkonzept aus den deutschen Hochschulen stammt von der Universität Stuttgart, die mit ihrem HyBird Aircraft Concept, einem Schulterflügler mit jeweils einem großen Propeller an den Flügelspitzen (Wing-Tip-Propeller) sowie an den Enden des V-Leitwerks, überzeugen konnten.


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