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18. November 2019
ecoLogicStudio, H.O.R.T.U.S. XL Astaxanthin.g, 2019, © NAARO

AI Artificial Intelligence: Ausstellung und Filmserie

Das Thema der Artificial Intelligence, kurz AI, oder, wie es im Deutschen heißt, der Künstlichen Intelligenz oder KI, ist derzeit omnipräsent. Diskutiert wird nicht nur, welche Auswirkungen die Steigerungsform der Digitalisierung auf unseren Alltag haben wird. Da AI zudem unterschiedlichste Disziplinen verändern wird, müssen auch diese sich dazu verhalten. Wird AI uns Menschen in naher Zukunft tatsächlich zahlreiche Entscheidungen abnehmen? Und was bedeutet das für unser Selbstbild, für Kunst und Architektur? In Tokio konzentriert sich das Mori Art Museum bis zum 29. März 2020 mit der Ausstellung Future of the Arts: AI, Robotics, Cities, Life – How Humanity Will Live Tomorrow auf die Transformation von Kunst, Architektur und Design, die durch den Einsatz von AI zu erwarten ist. Das Konzept der Schau basiert auf fünf Sektionen: „New Possibilities of Cities“, „Towards Neo-Metabolism Architecture“, „Lifestyle and Design Innovations“, „Human Augmentation and Its Ethical Issues“ und „Society and Humans in Transformation“. Zudem versucht das US-amerikanische Journalistenprogramm Frontline, das für seinen investigativen und aufklärenden Journalismus bekannt ist, gemeinsam mit PBS Public Broadcasting Services mittels der mehrteiligen Filmserie In the Age of AI Licht ins Dunkel der durchaus brisanten Interessen und Folgen zu bringen, die mit der Anwendung von Artificial Intelligence verbunden sind.


18. November 2019
Jaguar E-Type, 1960, Foto: Duffy Archive, © Victoria & Albert Museum

Cars. Ausstellung in London

Seit seiner Erfindung und spätestens mit seiner massenhaften Verbreitung avancierte das Automobil in den Industrieländern zu dem zentralen Produkt einer generellen Mobilmachung und Beschleunigung der Lebensverhältnisse. Dabei hat es mehr verändert als die Art unserer alltäglichen Fortbewegung. Unabhängigkeit, Mobilität, Modernität, Ausdruck einer urbanen Lebensart sind dafür nur einige Schlagworte. Inzwischen wird heftig über die Rolle des Automobils in einer global gewordenen Gesellschaft diskutiert. Das Auto steht massiv in der Kritik. Es muss sich verändern, nicht allein, was seine klimaschädlichen Emissionen angeht. Die Ausstellung Cars: Accelerating the Modern World im Londoner Victoria & Albert Museum möchte vom 24. November 2019 bis zum 19. April 2020 aufzeigen, welche Veränderungen und Auswirkungen die stetigen Erneuerungen der Automobilbranche auf unseren Alltag, unsere Lebensführung und die gesamte Produktwelt hatten und in Zukunft haben werden. Begleitet wird die Schau von einem Rahmenprogramm mit Talks, Vorträgen und Workshops.


18. November 2019
Anton Stankowski, „Hausnummern für Individualisten“, Foto: Stadt Gelsenkirchen

Anton Stankowski. Hausnummern für Individualisten

Anton Stankowski (1906 bis 1998) ist nicht nur ein berühmter Sohn der Stadt Gelsenkirchen, der Fotograf, Maler und Grafiker gilt auch als einer der Begründer des modernen Grafikdesigns, der eine Vielzahl bahnbrechender Entwürfe geschaffen hat, zu dessen prominentesten die CI von Viessmann und das Logo der Deutschen Bank zählen. 1976 hat Stankowski auch Hausnummern gestaltet, die bis Ende der 1990er-Jahre von der Firma Silit hergestellt und vertrieben wurden. Mehrfarbig und im Stil seiner auf das Nötige reduzierten konstruktiven Malerei ausgeführt, waren die Hausnummern kleine grafische Kunstwerke im Format 30 mal 30 Zentimeter. Nun hat die Stadt Gelsenkirchen bekannt gegeben, dass sie diese Hausnummern für Individualisten neu auflegt.Anhand von Originalskizzen und Werbeunterlagen hat der Gelsenkirchener Designer Uwe Gelesch Stankowskis Ziffernserie rekonstruiert und leicht überarbeitet. Sie werden von einer süddeutschen Manufaktur in Emaille handgefertigt und sind ab sofort erhältlich. Das Gelsenkirchener Kunstmuseum zeigt dazu zwei Ausstellungen. Zahlenspiel – Ziffern von Anton Stankowski ist bis zum 15. Dezember 2019, die Werkschau Diagonal im Schaufenster bis zum 3. Februar 2020 zu sehen.


18. November 2019
Rocco Iannone – Ferrari

Menschen im Design: Rocco Iannone zu Ferrari

Anfang November wurde Rocco Iannone bei Ferrari zum Kreativdirektor für den Bereich der Markendiversifikation berufen. Der 35 Jahre alte, in Italien ausgebildete Modedesigner sammelte bereits Erfahrungen bei Giorgio Armani, Dolce & Gabbana und zuletzt bei Pal Zileri. Markendiversifikation bei Ferrari ist ein Geschäftsbereich, in dem verschiedene Kollektionen jenseits des Automobils wie Damen- und Herrenbekleidung sowie Accessoires entwickelt und gestaltet werden.


18. November 2019
Xu Xuecheng , Foto: Li Zhiqian

Menschen im Design: Typograf Xu Xuecheng gestorben

In der westlichen Welt tut man sich mit chinesischen Schriftzeichen naturgemäß schwer. Allein schon die Zahl unterschiedlicher Zeichen ist derart groß, dass es im Lauf der Historie immer wieder Bestrebungen gegeben hat, diese zu reduzieren und zu vereinfachen. Um besser miteinander kommunizieren zu können, sollte ein einheitlicher Kanon geschaffen werden, mit dem alle Chinesen gleichermaßen zurechtkommen. Einer der Typografen, die diese Entwicklung wesentlich vorangetrieben haben, war der 1928 geborene Xu Xuecheng. Er war zunächst als Gestalter in einem Verlag tätig, bis er 1960 in das staatliche Shanghai Printing Technology Research Institute wechselte, wo die typografische Vereinfachung und die Reduzierung der Schriftzeichen zu seinen wesentlichen Aufgaben gehörte. Xu Xuecheng entwickelte verschiedene Schriften, darunter auch die Hiti-Schrift und die Songti-Schrift, die in China auf den meisten Computern verbreitet sind, galt es doch, auch diese Herausforderung zu meistern. Am 1. November 2019 ist der Pionier der chinesischen Typografie gestorben.


11. November 2019
Herbert Bayer, Poster Divisumma, 1953, für Olivetti, © Collection of Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum

Herbert Bayer: Grafiker. Ausstellung in New York

Herbert Bayer (1900 bis 1985) zählt zu den wichtigsten Grafikdesignern, Typografen und Ausstellungsarchitekten des 20. Jahrhunderts. Sein Wirken am Bauhaus – als Student und Lehrender –, aber auch sein lebenslanger Einsatz für die Idee des Bauhauses, haben ihn zu einer der zentralen Figuren in der Moderne gemacht. Nach seiner Emigration in die USA im Jahr 1937 konnte Bayer dort Fuß fassen und seine Arbeit – auch für international tätige Unternehmen ­– erfolgreich fortsetzen. So wurde er in der Folge auch für die USA zu einem wichtigen Vertreter moderner Grafik und Schriftgestaltung. Mit der Ausstellung Herbert Bayer: Bauhaus Master widmet ihm das Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum in New York eine große Einzelschau, die auch seine Entwürfe aus den 1930er-Jahren für die Nationalsozialisten nicht verschweigt. 1946 begann Bayer zudem als Architekt zu arbeiten. Zusammen mit Fritz Benedict und später Harry Ellenzweig gestaltete er die zentralen Gebäude des Aspen Institute im amerikanischen Bundesstaat Colorado. Sein genialer Entwurf für die historischen Gebäude und das Gelände des Instituts wird im kommenden Jahr mit dem Resnick Center for Herbert Bayer Studies gewürdigt.


11. November 2019
Hussein Chalayan, © HTW Berlin/Alexander Rentsch

Menschen im Design: Hussein Chalayan wird Professor an der HTW Berlin

Seine Mode, seine Vorstellung von Kleidung, seine Schauen, Ausstellungen und seine Kommunikation der eigenen Entwürfe und Ideen erregen immer wieder große Aufmerksamkeit – keineswegs nur in der Modebranche. Der 1970 in Nikosia geborenen Hussein Chalayan ist nicht nur Modedesigner, Konzeptkünstler und Unternehmer mit hohem intellektuellem Anspruch, er zählt auch zur Avantgarde seiner Zunft. Chalayan, der 1993 sein Studium am Londoner Saint Martins College abgeschlossen hat, setzt sich in seinen Entwürfen und Schauen stets mit der kulturellen Prägung von Materialien und Technologien, aber auch mit den politischen Aspekten der Mode auseinander. Zum Wintersemester 2019/20 wurde Chalayan als Professor im Studiengang Modedesign an die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin berufen. Er wird dort das Fach „Grundlagen Gestaltungsbasis und Entwurfsprozesse“ übernehmen und es mit angewandter interdisziplinärer Forschung und praxisnahen internationalen Kooperationsprojekten neu ausrichten.


11. November 2019
Steven und William Ladd, Scroll Space, 2019, © Dallas Museum of Art, Foto: John Smith

Sprachlose Kommunikation. Ausstellung in Dallas

Kommunikation ist mit Sicherheit einer der am meisten verwendeten Begriffe unserer Tage. Den Alltag zu meistern, ohne permanent zu kommunizieren, scheint heutzutage fast unmöglich. Schon in den 1960er-Jahren hatte Paul Watzlawik festgestellt: „Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.“ Inzwischen haben neue Technologien und daraus entstandene Geräte die Kommunikation – sowohl die zwischen Menschen als auch zwischen Mensch und Maschine – von Grund auf verändert und die Bedeutung von Kommunikation und den Umgang mit ihr neu definiert. Die Ausstellung speechless: different by design im Dallas Museum of Art konzentriert sich bis zum 8. März 2020 darauf, wie gestalterische Prozesse und Lösungen das Kommunizieren verändern und neue Bereiche jenseits des Verbalen erschlossen werden. Die Schau fragt aber auch nach den Ursprüngen der menschlichen Kommunikation und deren Gestaltung. Vor wenigen Wochen hatten wir bereits auf die im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main laufende Ausstellung „Gesten“ hingewiesen, die sich ebenfalls dem Thema nonverbaler Kommunikation widmet.


11. November 2019

Lesen als Kulturtechnik. Konferenz in Münster

Den Tod von Print auszurufen, ist längst zu einem Gemeinplatz geworden. Auch wenn ein Großteil des Weltwissens noch immer in gedruckter Form vorliegt und Bücher, Zeitungen und Zeitschriften nach wie vor in großer Zahl gelesen werden – digitale Geräte und Formate verändern das Lesen nachhaltig. Zudem werden andere Medien wie Podcasts immer beliebter. Welche neuen Rollen kann Print in Zeiten der Digitalisierung einnehmen? Welche Ideen und Möglichkeiten gibt es beim digitalen Lesen und wie verändert es unser Leseverhalten? Wie kann sich das Lesen gegen andere kulturelle Techniken wie Spielen, Zuhören oder Zuschauen durchsetzen? Und was können Gestalter aktiv dazu beitragen, sowohl das analoge als auch das digitale Lesen zu einem Vergnügen werden zu lassen? Darüber diskutieren am 22. November 2019 auf der Konferenz The Future of Reading an der Hochschule Münster Experten aus verschiedenen Bereichen der visuellen Kommunikation.


11. November 2019
Wolfgang Rieder

Menschen im Design: Wolfgang Rieder als Loeb Fellow nach Harvard berufen

Was die Anwendung und Weiterentwicklung ihres Glasfaserbetons angeht, pflegt die österreichische Rieder Gruppe seit vielen Jahren die Zusammenarbeit mit Architekten, Designern und Künstlern. Zudem treibt das Unternehmen die nachhaltige Entwicklung des Produkts Beton voran. Aus diesem Engagement ist nun die Berufung von Wolfgang Rieder, des Geschäftsführers der Rieder Gruppe, als Loeb Fellow an die Designhochschule der Harvard University erfolgt. Wolfgang Rieder ist damit der erste Produzent, dem diese Ehre zuteilwird. Gemäß der Ausrichtung des eigenen Unternehmens will Rieder in Harvard die aktuellen Forschungsdiskurse im Verhältnis zwischen produzierender Industrie und Architekturschaffenden beleuchten und die gemeinsame Verantwortung für ein ressourcenschonendes Bauen betonen.


4. November 2019
„Dolosal“ von David Rieche, © David Rieche

Innovative Produkte von Nachwuchsdesignern. Mia Seeger Preis 2019

Das Motto des Preises lautet: „Was mehr als einem nützt“. Gefördert werden mit dem Mia Seeger Preis seit vielen Jahren Nachwuchsdesigner und ihre innovativen Entwürfe. Jetzt wurden die Preisträger für 2019 ausgezeichnet. Sämtliche Projekte tun sich auch in diesem Jahr dadurch hervor, dass sie nach Lösungen suchen, die sich unmittelbar mit dem Menschen, seinem Alltag oder seinen drängenden Problemen befassen. Das gilt durchaus auch für Randbereiche der Gestaltung, die deshalb aber nicht weniger wichtig sind. Bemerkenswert ist zum Beispiel, dass der Preis auch das weniger bekannte Feld des Medical Design berücksichtigt. So gingen zwei mit jeweils 3.000 Euro dotierte Preise in diesem Jahr an David Rieche von der Muthesius Kunsthochschule Kiel für das Projekt „Dolosal“, ein nicht-invasives Tool für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, und an Nils Körner und Patrick Henry Nagel von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart für „The One Dollar Glasses“, ein Werkzeug- und Materialset für die kostengünstige Produktion von Brillen in Entwicklungsländern. Aber auch alle Anerkennungen, darunter eine „Food Safety Station“ und ein Richtmikrofon samt App zum besseren Hören, sind eine Betrachtung wert. Der Mia Seeger Preis wird vom Rat für Formgebung unterstützt.


4. November 2019
Futurecraft, Adidas Schuh mit 3D-gedruckter Sohle, Carbon Inc., Formnext 2018, © Messago/Mathias Kutt

Neue Fertigungsverfahren und Materialien. Messe in Frankfurt am Main

Innovative Ideen und innovative Produkte wollen nicht nur entwickelt und gestaltet werden, sie müssen sich auch auf effiziente und nachhaltige Art und Weise im Herstellungsprozess bewähren. Da Messen inzwischen nicht nur neue Produkte präsentieren, sondern auch Orte intensiver Kommunikation mit Branchenexperten sind, ist die Messe formnext auch für Gestalter so etwas wie ein Pflichttermin. Vom 19. bis zum 22. November stellen in Frankfurt am Main internationale Anbieter ihre aktuellen Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (Additive Manufacturing) vor. Dazu gehören Design- und Softwarelösungen ebenso wie Werkstoffe, Prozessabläufe oder Forschung und Entwicklung. Es werden industrielle Anwendungsbeispiele vorgeführt und Experten informieren auf diversen Plattformen und in Foren über innovative Maschinen, Produkte und Dienstleistungen sowie das Zukunftspotenzial der Additiven Fertigung für Bau und Architektur.


4. November 2019
Einkaufstüte „Breuninger“, um 1968, Polyethylen, Mehrfarbdruck, angeschweißte Griffleiste mit Bügelgriffen, Entwurf von oder nach Joseph Albers, © Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

Die Plastiktüte. Ausstellung als Abgesang

Kulturgut oder Müllproblem? Es gab durchaus Zeiten, da war die Plastiktüte, in der wir unsere erworbenen Schätze nach Hause getragen haben, vor allem der fröhliche Ausdruck einer prosperierenden Konsumkultur. Ob Dinge des täglichen Gebrauchs, Schnäppchen oder Edles und Erlesenes, alles wanderte ganz selbstverständlich in die Tüte. Da die Plastiktüte auch eine Werbefläche war, haben Unternehmen sie als Kommunikationsmedium ihrer Marken genutzt und für die Gestaltung Künstler oder Grafikdesigner beauftragt. Heute ist die Plastiktüte zu einer massiven Belastung für die Umwelt – fast schon zu einem No-Go – geworden und verschwindet allmählich aus unserem Alltag.
Widmete sich eine Ausstellung im Haus Industrieform in Essen 1980 noch allein der Vielfalt der Darstellung der auf die Tüten gedruckten Markenbotschaften, so stimmt die Ausstellung Adieu Plastiktüte! im Museum der Alltagskultur in Waldenbuch bei Stuttgart nun einen Abgesang auf einen Alltagsgegenstand an, dessen ökologische und gesellschaftliche Bewertung sich radikal verändert hat. Nach kulturhistorischen Kategorien sortiert wird bis zum 3. Juli 2020 eine Auswahl aus rund 50.000 Plastiktüten aus der Zeit von 1968 bis 2010 präsentiert, die aufgrund der Fülle der Exemplare alle vier Wochen wechselt. Zu besichtigen sind gelungene Designs, kuriose Kompositionen und amüsante Werbesprüche; beleuchtet werden aber auch die Fakten der Umweltproblematik. Aus dem Jutebeutel, der zwischenzeitlich Ersatz versprochen hatte, ist heute die hippe „Tote Bag“ geworden, die Gestalter nutzen, um mit Statements oder außergewöhnlichem Design für Aufmerksamkeit zu sorgen.


4. November 2019
Lukas Eiselin, © MetaDesign

Menschen im Design: Lukas Eiselin wird Managing Director von MetaDesign

MetaDesign hat mit Lukas Eiselin ab 1. November Verstärkung in der Geschäftsleitung erhalten. Eiselin wird als weiterer Managing Director mithelfen, die strategische Weiterentwicklung der Agentur voranzutreiben. Gemeinsam mit Alexander Haldemann, Michel Gabriel und Christoph Knecht bildet er künftig die Geschäftsleitung. Lukas Eiselin war von 2014 bis 2019 als Vice President Global Brand and Communications bei Ricola tätig und hat neben der globalen Markenführung die Bereiche Werbung, digitale Kommunikation und Unternehmenskommunikation verantwortet. In seiner Zeit bei Ricola hat er die Marke neu positioniert, eine globale Kommunikationsplattform definiert sowie zahlreiche Kampagnen entwickelt und weltweit ausgerollt. Davor war Eiselin bereits sechs Jahre lang Head of Strategy bei MetaDesign, wo er unter anderem für Kundinnen und Kunden wie Axpo, Georg Fischer, SBB, Swissmilk und Sonova arbeitete. „Ich freue mich darauf,“ sagte Lukas Eiselin, „meine Erfahrungen von Ricola bei MetaDesign einzubringen. Und bin überzeugt, gemeinsam mit dem großartigen Team den nächsten Schritt in Richtung Markenführung der Zukunft zu machen.“ MetaDesign ist seit 2016 Teil der Publicis Group und nimmt mit Standorten in Peking, Berlin, Düsseldorf, Lausanne, San Francisco und Zürich im globalen Netzwerk die Rolle als Spezialist für strategische Markenführung wahr. Ziel ist es, die Präsenz von MetaDesign international weiter auszubauen und im Sinne der „Power of One“-Strategie die Zusammenarbeit innerhalb des Publicis Netzwerks zu stärken. Alexander Haldemann, der diese beiden Entwicklungen vorantreiben wird, sagte: „Mit MetaDesign haben wir Großes vor und einen klaren Plan. Und wir freuen uns, mit Lukas Eiselin unsere Zukunft zu gestalten. Mit ihm gewinnen wir einen hochkarätigen Markenexperten, der sowohl Agentur- wie auch Kundenseite kennt. Zudem freuen wir uns auf einen Kollegen, der mit vielen neuen Impulsen zu begeistern weiß.“


28. Oktober 2019
Mette und Rolf Hay, Foto: HAY & Herman Miller

Herman Miller übernimmt Mehrheit beim dänischen Möbelhersteller HAY

Bereits 2018 hatte der US-amerikanische Möbelhersteller Herman Miller, einer der weltweit führenden börsennotierten Möbelhersteller, sich mit 33 Prozent an dem dänischen Möbelproduzenten HAY beteiligt. Jetzt hat Herman Miller bekannt gegeben, dass er weitere 34 Prozent des Aktienkapitals erworben hat und damit insgesamt 67 Prozent der Anteile an dem Unternehmen hält. Herman Miller Inc. agiert international und ist vor allem durch Möbelklassiker von Charles & Ray Eames, George Nelson, Isamu Noguchi und Alexander Girard bekannt geworden, hat aber auch Entwürfe renommierter zeitgenössischer Designer im Portfolio. Mit seinem Engagement bei dem 2002 in Kopenhagen von Troels Holch Povlsen zusammen mit Rolf und Mette Hay gegründeten Unternehmen HAY will Herman Miller seine Präsenz im Einzelhandels- und Vertragsmarkt stärken und besonders jüngere urbane Kunden ansprechen. 2019 waren die Gründer Rolf und Mette Hay von der Zeitschrift Fast Company in die Liste der 100 Most Creative People aufgenommen worden.


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